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Intensivstation

Unsere interdisziplinäre Intensivstation verfügt über acht komplett ausgestattete Pflegeplätze. Wir betreuen ca. 1.200 Patienten im Jahr.
Die intensivmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten umfassen dabei:

  • den zeitweisen Ersatz ausgefallener Organfunktionen unter Anwendung aller therapeutischen Möglichkeiten, z.B. Nierenersatztherapie oder Beatmung
  • die Behandlung der Erkrankung, die zum lebensbedrohlichen Zustand geführt hat.

Indikationen zur intensivmedizinischen Behandlung

Die Hauptindikationen sind schwere Störungen vitaler Funktionen wie Schock, lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Atemstörungen, Bewusstlosigkeit und Koma, schwere Verbrennungen, Störungen im Säure-Basen-Haushalt, schwere Vergiftungen, Polytrauma (Mehrfachverletzungen) und die postoperative Betreuung von Risikopatienten.
Aufgaben der Intensivpflege hierbei sind:

  • lückenlose Überwachung und Beobachtung des Patienten
  • sichere Bedienung und Bereitstellung der technischen Geräte
  • Assistenz bei Diagnostik, Therapie, Reanimation
  • Unterstützung oder Übernahme der eingeschränkten oder aufgehobenen Aktivitäten des täglichen Lebens, z.B. Essen oder Waschen
  • Begleitung des Patienten und seiner Angehörigen während dieser Lebenskrise.

Ziele der Intensivmedizin

Wichtigstes Ziel der Intensivmedizin ist die Wiederherstellung der Funktion der lebenswichtigen Organe, um dem Patienten ein Weiterleben unter für ihn angemessenen Bedingungen zu ermöglichen.

Räumliche Ausstattung

Die räumliche Ausstattung der interdisziplinären Intensivstation des JHW umfasst neben den Pflegeplätzen:

  • zentraler Arbeitsplatz, der Sicht auf alle Patienten ermöglicht und mit einer Überwachungsanlage ausgerüstet ist
  • Erstversorgungszimmer (Schockraum) mit einem mobilen Röntgengerät für therapeutische und diagnostische Eingriffe bei neu aufgenommenen Patienten
  • 1 und 2-Bett-Zimmer mit Schleuse für Patienten mit infektiösen Erkrankungen oder Abwehrschwäche. In der Schleuse müssen sich Personal und Besucher vor Betreten des Zimmers die Hände desinfizieren und Mundschutz und Schutzkittel anlegen.
  • Nebenräume ( Sozialraum, Personalumkleiden, Arztzimmer, Lagerraum, Bad etc.)

Technische Ausstattung

Die umfassenden Aufgaben der Intensivversorgung erfordern eine entsprechende technische Ausstattung der Intensivstation. Hierbei werden Überwachungs- von Behandlungsgeräten unterschieden:
Überwachungsgeräte sind Monitore, die vitale Funktionen wie Herzfrequenz, Herzrhythmus, peripheren Puls, zentralen Venendruck und arteriellen Blutdruck, Atemfrequenz und Temperatur kontinuierlich messen, anzeigen und speichern.
Behandlungsgeräte sind Geräte zur Therapie: Infusions-, Infusionsspritzen- und Ernährungspumpen, Inhalatoren und Vernebler sowie Beatmungsgeräte, Defibrillatoren, Dialyse- und Hämoperfusionsgeräte

Personelle Besetzung

Ärztliches Personal
Der Stationsarzt der interdisziplinären Intensivstation ist in Wechselschicht rund um die Uhr präsent und wird von den Fachabteilungen des JHW besetzt.

Pflegepersonal
Insgesamt arbeiten auf der Intensivstation 24 Pflegende in Wechselschicht, von denen mehr als zwei Drittel über die Weiterbildung zur Fachkrankenschwester / Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege verfügen.

Weitere Informationen

Gerne beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zur Intensivstation, Sie erreichen uns über die rechts angegebenen Kontaktdaten.

Portrait Winfried BartelsPortrait Wolfgang Pomberg

Ihre Ansprechpartner

Wilfried Bartels (li.)
Wolfgang Pomberg

Leitende Pflegekräfte

Kontakt:
Intensivstation
Erdgeschoss
Telefon: 02581/20-1941
Telefax: 02581/20-1944
E-Mail: st14@jhwaf.de

Besuchszeiten:
Täglich von
10:30 Uhr bis 12:00 Uhr
und
14:30 Uhr bis 19:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Unseren Flyer mit allen Informationen für Angehörige und Besucher können Sie hier herunterladen.