

Die Abteilung führt jährlich etwa 5.000 Anästhesien durch. Zum Einsatz kommen moderne Narkoseverfahren mit verschiedenen, individuell abgestimmten Medikamenten. Häufig erfolgen Regionalanästhesien. Jeder Patient wird je nach Art der Operation und seines Körperzustandes versorgt. Die Fachärzte der Abteilung verfügen über spezielle Zusatzqualifikationen in der Schmerztherapie, daher wird ein besonderes Augenmerk auf die postoperative Schmerztherapie gelegt. Individuell angelegte Konzepte geben über eigens dafür vorgesehene Pumpen auf Abruf des Patienten Schmerzmittel frei, so dass in vielen Fällen Schmerzfreiheit für den Patienten erzielt werden kann.
Die unter anästhesiologischer Leitung stehende, modern ausgestattete Intensivstation verfügt über 8 Betten für die interdisziplinäre Belegung. Darüber hinaus können Notfallpatienten in einem speziell ausgestatteten Notfallraum versorgt werden.
Auf der Intensivstation werden frischoperierte Patienten nach großen Eingriffen des Bauchraumes, der Gefäße und des Brustkorbes, sowie nach gynäkologischen und urologischen Eingriffen behandelt, ebenso Patienten nach schweren Unfällen oder nach Hüftgelenksendoprothesen sowie Patienten mit schweren Krankheitsbildern der Inneren Medizin.
Auf der Basis regelmäßiger, fachübergreifender Visiten und Gespräche werden umfassende, individuelle Therapiekonzepte erstellt.
In der angeschlossenen Schmerzambulanz widmen sich unsere Fachärzte Patienten mit chronischen Schmerzzuständen. Medikamentöse Verfahren, therapeutische Lokalanästhesien und Akupunktur kommen zum Einsatz. In schwerwiegenden Fällen werden Psychologen und die Experten einer interdisziplinären Schmerzkonferenz hinzugezogen.